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Bekleidung aus Hanffasern

So hot – so cool.

Als Textilpflanze liefert Hanf die haltbarsten Naturfasern überhaupt und ist dreimal so reißfest wie Baumwolle. Durch chemikalienfreien Anbau, Ernte und Verarbeitung kommen Hanf Textilien giftfrei auf die Haut. Darüberhinaus besitzen Hanffasern die Eigenschaft des relativen Temperaturausgleichs: aufgrund von Lufteinschlüssen kühlt Hanfbekleidung im Sommer und wärmt im Winter. Bei uns findest Du Taschen, T-shirts, Sweater, Kleider, Hosen, Shorts, Jacken, Pullover, Schals und Mützen in den aktuellsten Designs!

 

Für Levi Strauss selbstverständlich

Als der aus Bayern zugereiste Schneider Levi Strauss Mitte des vorigen Jahrhunderts in San Francisco die erste Jeans zusammennietete, sie als Arbeitshose für die Goldwäscher Kaliforniens vermarktete, benutzte er dazu natürlich ein Tuch aus 100% Hanf. Kein anderer Stoff hätte die ständige Nässe ohne Korrosion ausgehalten nicht nur in der Reißfestigkeit, auch in der Nassfestigkeit ist Hanf die Naturfaser Nr. 1.

Das folgenschwere Anbauverbot

Bis Mitte des vorigen Jahrhunderts war Hanf, neben Flachs, die weitverbreitetste Textilfaser der Welt. Es waren keineswegs nur grobe Seile oder Säcke, die aus Hanf gemacht wurden. Trotz ihrer hohen Festigkeit lässt sich die Hanffaser zu weichen, glänzenden Garnen spinnen, die traditionell zu feinen und hautfreundlichen Gewebehemden und Blusen, Bettzeug und Tischdecken, Unterwäsche und Strümpfen verarbeitet wurden. Als die ersten modernen Hanf Maschinen Anfang der 30er Jahren endlich einsatzbereit waren, schwappte von den USA ausgehend das Anbauverbot für Hanf in die gesamte westliche Welt und sorgte dafür, dass die eigentliche Textilpflanze Hanf bis heute nicht an das Industriezeitalter angeschlossen wurde.

Giftorgie im Baumwollanbau

Mehr als 250.000 Tonnen Pestizide wurden im vergangenen Jahr weltweit verspritzt, ein Großteil davon im Baumwollanbau. Abgesehen von winzigen ökologischen Plantagen ist die Baumwollgewinnung überall eine wahre Giftorgie: massenhaft Pestizide beim Anbau, Entlaubungsmittel bei der Ernte, Dioxine und Textilgifte bei der Weiterverarbeitung. Diese Art von „Pflanzenkultur“ ist eine der größten Umweltsünden überhaupt, sie hinterlässt verseuchte Böden, ausgerottete Vegetation und vergiftetes Trinkwasser. Die Hanfpflanze dagegen schützt sich vor Unkraut und Schädlingen selbst, beim Anbau müssen keinerlei Pestizide oder Herbizide eingesetzt werden, dennoch ist der Ertrag an Fasern dreimal so hoch wie bei Baumwolle.

Unübertrefflich hautfreundlich

„Gewebe aus Hanffasern schützen den Menschen vor Insektenstichen sowie vor Rheuma, da die Faser die Eigenbelebung der Haut fördert“, heißt es in einer zeitgenössischen Schrift des vorigen Jahrhunderts. Neuere Untersuchungen bestätigen die alten volksmedizinischen Empfehlungen, dass Menschen mit empfindlicher Haut Wäsche aus Hanf tragen sollten. Die Hanffaser weist dieselbe mikroelektrische Spannung auf wie die menschliche Haut. Sie ist somit das genaue Gegenteil jener Textilien, die „einem alle Haare zu Berge“ stehen lassen und die Haut elektrisch reizen.